Mastanlagen Widerstand

Pro­jekt­be­schrei­bung – Ver­such eines Selbst­ver­ständ­nis­ses

MW
Foto: vi­su­al-​re­bel­li­on.​com

Das Aktionsbündnis gegen Wiesenhof MASTANLAGEN WIDERSTAND versteht sich als Zusammenschluss von unabhängigen Aktivist_innen, Gruppen und Einzelpersonen.
Es soll eine Plattform bieten, sich über das Thema und die Problematik von Hühnermastanlagen auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren.

Konkret will das Bündnis Hühnermastanlagen und somit Zulieferbetriebe für Wiesenhof-Schlachtfabriken verhindern, um effektiv gegen das Ausbeuten und Töten von Tieren, Umweltzerstörung und menschliche Unterdrückung vorgehen zu können.
Intentionen und Ziele des Bündnisses sind zum einen, Transparenz über die Standorte von geplanten Tierfabriken im süddeutschen Raum zu schaffen und zum anderen Handlungsstrategien für das Vorgehen gegen Mastanlagen zur Verfügung zu stellen.
Durch regelmäßige Vernetzungstreffen, Infoveranstaltungen und Medienarbeit möchte das Bündnis vor allem jene unterstützen, die aktiv gegen Mastanlagenneubauten vorgehen wollen.

Dabei hat das Aktionsbündnis in erster Linie initiierenden Charakter.
Das bedeutet, dass Gruppen, Einzelpersonen und Aktivist*innen nötig sind, welche Projekte in ihrer Umgebung oder überregional ins Leben rufen und selbst gestalten. Durch Vernetzung, durch Bereitstellung von Informationen und durch direkte Aktionen, werden Widerständige seitens des Bündnisses solidarisch unterstützt.

Der Protest des Aktionsbündnisses richtet sich gegen das Unternehmen Wiesenhof, welcher größter „Geflügel“konzern in Deutschland ist und bundesweit Zuliefererbetriebe hat.
Der skandalumwobene Konzern steht dabei nur exemplarisch für kapitalistische Ausbeutungsverhältnisse, die in jeder Form der Tiernutzung zu finden ist.
Der Fokus neue Mastanlagen zu verhindern, ist eine strategische Entscheidung.
Durch das erfolgreiche Verhindern von Mastanlagenneubauten werden mehrere Millionen Tiere nicht für die Profitsteigerung von Wiesenhof  und für ein Leben in Gefangenschaft produziert.
Mit dem Protest und Widerstand gegen Schlachtfabriken und Mastanlagen wird zeitgleich versucht, deutlich zu machen, dass Tierfabriken lediglich Symptome einer widerspruchsvollen Gesellschaft sind, die auf Ausbeutung von Menschen und Tieren beruht. Deswegen hat sich das Bündnis zum Ziel gemacht, das Verhältnis von Mensch und Tier und gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend zu hinterfragen.
Widerstand gegen Tierfabriken gibt es im süddeutschen Raum durch MASTANLAGEN WIDERSTAND v.a. in Bayern und in Norddeutschland durch die „Kampagne gegen Tierfabriken“ in Niedersachsen.
Ziel ist es jedoch, das Netzwerk auszuweiten und effektiv zu vernetzen und den Widerstand gegen die Neuerrichtung von Mastanlagen und den Ausbau von Schlachtfabriken zu erhöhen.
Aus diesem Grund brauchen wir auch deine Unterstützung!

Das Bündnis kämpft für die Befreiung von Mensch und Tier und sieht sich als Teil einer emanzipatorischen und herrschaftskritischen Bewegung. Aus diesem Anspruch heraus  positioniert sich MASTANLAGEN WIDERSTAND gegen Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus, Nationalismus.